Zum Thema kalte Progression gibt es viele Stimmen in Österreich. Die GAW liefert dazu seit Jahren wissenschaftlich fundierte Prognosen. Nun hat die STATISTIK AUSTRIA nachgerechnet, mit dem Ergebnis: Die Prognosen der GAW sind österreichweit ungeschlagen.

Das Thema kalte Progression ist kein einfaches Thema – auch akademisch nicht. Da ist zum einen die Definition des Begriffs selbst und zum anderen die Datenbasis, die die Grundlage der Berechnungen bildet. Sämtliche Forschungseinrichtungen verwenden hierbei entweder aggregierte Steuerdaten oder Stichproben. So auch die GAW.

Im Nachgang können die Berechnungen aber auf Basis von Einzeldaten durchgeführt werden. Daten auf die jedoch lediglich die STATISTIK AUSTRIA und vor allem im Nachhinein Zugang hat.

Nun aber konnte die STATISTIK AUSTRIA für die Jahre 2010 bis 2013 nachrechnen, und das Ergebnis ist eindeutig:

Die Prognosen der GAW liegen für die Jahre 2010 bis 2013 lediglich 0,18% zu hoch. Im Vergleich dazu: Das IHS lag um 3,8% daneben (zu niedrig), die Agenda Austria um 4,4% (zu hoch).